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Ronda – Charme und Architektur

Ronda! Oder: Die spektakuläre Stadt auf dem Felsplateau.

In diesem Blogartikel erfährst du, was du bei einem Tagesausflug nach Ronda alles erleben kannst. Ich zeige dir die schönsten Sehenswürdigkeiten von Ronda und verrate dir meine persönlichen Tipps. Damit du auch keines der Highlights verpasst, haben ich die wichtigsten Punkte in der Karte zusammengestellt, damit du keines der Must-See Plätze verpasst.

Ronda: das erwartet dich:

Ronda ist zurecht eines der beliebtesten Ziele in Andalusiens. Die Stadt thront auf einem Felsplateau und ist unbeschreiblich fotogen.
Die Steinbrücke Puente Nuevo überspannt die ungefähr 100 m tiefe Schlucht 
El Tajo und trennt dabei die historische Altstadt vom jüngeren Stadtteil El Mercadillo.
Ronda ist eines der berühmtesten weißen Dörfer in Andalusien. Typisch sind die weißen Häuser, die dir überall begegnen. 
Obwohl die Stadt ca. 35000 Einwohner hat, kommt es einen durch die kleinen Gassen der Altstadt viel kleiner vor.

Wie viele Tage sollte ich in Ronda verbringen?

Ronda eignet sich hervorragend für einen Tagesausflug von Marbella aus.
Die Stadt ist überschaubar und an einem Tag kannst du alle Sehenswürdigkeiten anschauen.
Busse fahren mehrmals am Tag vom Busbahnhof in Marbella in Richtung Ronda und zurück.
Auch mit dem Auto ist Ronda gut erreichbar. Jedoch solltest du ein wenig Zeit für die Anfahrt einplanen. Obwohl es auf der Karte nur knapp etwas mehr als 60 km von Marbella aus sind, ist die Strecke größtenteils durch Serpentinen geprägt.
Plane für deine Anreise im eigenen Auto etwas mehr als eine Stunde ein.

Da Ronda eines der beliebtesten Ausflugsziele in Andalusien ist, wird es hier in der Hauptsaison sehr voll. Gleiches gilt für die Wochenenden und spanischen Feiertage. Besichtige Ronda lieber in der Woche.
Da ich in der Nebensaison im Herbst vor Ort war, kam mir die Stadt nicht besonders überlaufen vor. Allerdings wurde es gegen Mittag dann auch lebhafter.

Sehenswürdigkeiten in Ronda: meine Highlights

Schlucht El Tajo
Mirador de Ronda

Puente Nuevo
Parroquia de Nuestra Señora del Socorro

Plaza de Toros
Plaza del Socorro

Schlucht El Tajo – der spanische Grand Canyon

Die Schlucht El Tajo gehört mit Sicherheit zu den sehenswertesten Naturwundern Spaniens, allerdings beeindruckt nicht nur die Schlucht allein, sondern auch die morgenländische Architektur, die von der Brücke aus zu sehen ist. Weiße Häuser, christliche Kirchen und im Hintergrund die Berge der Sierra de Grazalema.

Die gesamte Stadt Ronda ist von El Tajo umgeben, den der Fluss Guadavelin im Laufe der Zeit gegraben hat. Bereits von der Stadtmauer aus, bekommst du einen Vorgeschmack auf die Schlucht und den kleinen Fluss, der spätestens beim Begehen der Aussichtsplattform einmalig wird.

Puente Nuevo – die neue Brücke

Über der atemberaubenden Schlucht El Tajo spannt sich die nicht minder beeindruckende Puente Nuevo – die neue Brücke von Ronda.
Sie ist neben der Schlucht El Tajo das Wahrzeichen der Stadt.

Die 98 m hohe Puente Nuevo trennt die Altstadt von Ronda (La Ciudad) vom jüngeren Stadtteil (El Mercadillo) auf der anderen Seite. Die Quadersteine, aus denen die Brücke errichtet wurde, gewann man direkt aus der Schlucht.

Von der Brücke hast du wieder spektakuläre Ausblicke auf die ca. 100 m tiefe Schlucht.

Plaza de Toros

Von der fragwürdigen Tradition des Stierkampfes in Spanien mal abgesehen, ist die Arena in Ronda eine fantastische Architektur und du solltest sie unbedingt besuchen.

Von Außen eher schlicht, kommt die Architektur der Stierkampfarena im Inneren erst richtig zur Geltung.

Schon im 16. Jahrhundert spielte die Reiterei in Ronda eine große Rolle: Der spanische König Phillip II schuf die Reiterordnung im Jahr 1572 ursprünglich zu Verteidigungszwecken.

1785 weihten die Maestranza ihren neuen Platz ein – das erste dauerhafte Steingebäude für die Feier von Reitsportvereinen und Stierkämpfen in Spanien.

Zur Arena gehört auch noch ein kleines Museum, das du besichtigen kannst. Hier kannst du die langjährige Geschichte des andalusischen Stierkampfes verfolgen und Gemälde und Plakate aus früheren Zeiten bewundern.
Zudem werden einige originale Matadorenkostüme und Kunstwerke von Pablo Picasso ausgestellt.

Der Zutritt zu den Stallungen ist ebenfalls im Eintritt enthalten und mit viel Glück kannst du beim Training zuschauen.

Der Eintritt kostet 9 Euro (+ 1,50 € mit Audioguide – auch in Deutsch)

Informationen über Öffnungszeiten findest du auf der offiziellen Webseite

Mirador de Ronda

Unweit der Stierkampfarena liegt der Mirador de Ronda. Durchquere einfach den Park Alameda del Tajo und du gelangst zum Aussichtspunkt.
Der Mirador de Ronda besteht aus einem soliden Steinkomplex, einschließlich einem über dem Abgrund hängenden Balkon mit Eisengeländer. In dem romantischen Pavillon verweilen bis spätabends Touristen, um sich eine wohlverdiente Ruhepause zu gönnen. Bei alledem lauschen Sie den melodischen Klängen der dort beliebten Straßenmusik.

Tipp: Gute Fotos ohne viel Gedränge wirst du in den Morgenstunden erreichen. 
Fahre also früh genug los oder verbinde deinen Aufenthalt in Ronda einfach mit einer Übernachtung, denn hier gilt: der frühe Vogel fängt den Wurm!

Parroquia de Nuestra Señora del Socorro

Diese neue Kirche befindet sich im Zentrum an einem schönen Platz (Plaza del Socorro) im neuen Viertel: „El Mercadillo“ in der Nähe der Fußgängerzone.
Sie ist nach dem klassischen architektonischen Plan mit einem Haupt- und zwei Seitenschiffe mit den dazugehörigen -kapellen gebaut.

Plaza del Socorro

Der Platz liegt direkt in der Innenstadt auf dem Weg in Richtung Stierkampfarena und ist mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés der ideale Ort für einen Zwischenstopp.

Der Brunnen in der Mitte mit seinen Bänken liefert dir ein tolles Fotomotiv.
Da ich Ronda an einem Sonntag besuchte, wurde es gegen 11 Uhr recht lebhaft.

Aussichtspunkte in Ronda

Mirador de Ronda

Es ist wohl neben Puente Nuevo der beste Aussichtspunkt mit Blick über die Landschaft. Von hier hast du einen beeindruckenden Blick auf die in größerer Entfernung liegenden Bergwelt der Serrania de Ronda und der Sierre de Grazalema.

Puente Nuevo

Um die Puente Nuevo in ihrer ganzen Pracht zu sehen und fotografieren, musst du dich zum Plaza de María Auxiliadora in der Altstadt begeben und von dort den schmalen, teilweise sehr steilen Pfad hinunter ins Tal nehmen. Die Anstrengung wieder hinauf lohnt sich definitiv. Du hast von dort einfach einen großartigen Blick von unten auf die Brücke und kannst schöne Bilder machen. Bequeme Schuhe sind ein Muss!

Essen und Trinken in Ronda

Ronda ist sehr touristisch ausgelegt und so findest du quasi an jeder Ecke ein Restaurant oder Tapas-Bar.

Persönlich habe ich keines der Restaurants besucht und nur am Plaza del Socorro einen Café con leche getrunken.

Unterkünfte in Ronda

Eine Übernachtung in Ronda habe ich bisher noch nicht genutzt.
Das liegt einerseits daran, dass ich immer nur eine Tagestour aus Marbella unternehme und andererseits hat man in wenigen Stunden bis zu einem ganzen Tag alle Sehenswürdigkeiten erledigt und benötigt nicht unbedingt eine Übernachtung.

Für Rundreisen durch Andalusien ist es eine gute Alternative in Ronda eine Übernachtung einzulegen und am nächsten Tag seine Tour gestärkt fortzusetzen.

Tipps für Ronda

Wie in (fast) allen Städten in Andalusien ist es immer besser, sein Auto etwas außerhalb des Zentrums zu parken.
In der Innenstadt wirst du so gut wie keinen Parkplatz finden.

Eine frühe Anreise kann ich dir nur empfehlen, wenn du ungestört fotografieren möchtest. Gerade am Wochenende sind die begehrten Aussichtspunkte ab einer gewissen Uhrzeit überlaufen.

Meine Ronda-Tipps in der Übersicht

Wenn du auch in Ronda warst und Erfahrungen gesammelt hast, freue ich mich über einen Kommentar von dir.

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