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Marbella und ich

¡Hola! Soy André
Descubramos Marbella juntos

Hallo! Ich bin André
Lass uns gemeinsam Marbella entdecken

Die Anfänge

Ich reise, seit ich denken kann. Eigentlich schon viel länger. An meine erste Reise mit drei Jahren habe ich allerdings nur vage Erinnerungen. 1973 fuhr ich mit meinen Eltern in einem weißen VW Käfer ins (ehemalige) Jugoslawien.

Meinen ersten Flug hatte ich mit sechs Jahren, als ich im Sommer 1976 mit der spanischen Fluggesellschaft Spantax nach Marbella flog. Dieses Jahr markierte den Beginn meiner Liebe zu dieser Stadt, die bis heute anhält.

Der Anstoß zu meinem ersten Flug kam von meiner Großmutter, die vier Jahre zuvor Deutschland verlassen und sich in Costabella ein neues Zuhause geschaffen hatte.

In idyllischer Lage etwas außerhalb von Marbella in der Urbanización Costabella, nur etwa 20 Meter vom Strand entfernt, fühlte ich mich vom ersten Moment an wie zu Hause. Der Strand (fast) direkt vor der Tür und die Tiere meiner Großmutter im Garten.
(Bild 1 und 2: Außenansicht des Hauses 1976; Bild 3: Am Strand von Costabella)

Meine schönste Zeit in Marbella – die 80er Jahre

Zweifellos waren die 80er Jahre die schönste Zeit, die ich mit meiner Großmutter verbracht habe. Das lag zum einen am Hausanbau und zum anderen daran, dass ich oft in Marbella war.

1982 und 1983 fuhr ich mit meinen Eltern mit dem Auto nach Spanien. Ich erinnere mich, wie ich nach fast 2.800 km Fahrt völlig erschöpft ausstieg und mich minutenlang streckte. Damals führte die Autobahn nur bis Valencia, und von dort fuhr man auf der alten N-340 nach Marbella.
Meistens nur 80 km/h, weil immer ein LKW vor einem war. Ich schwor mir damals, nie wieder mit dem Auto nach Marbella zu fahren. Von da an flog ich nach Andalusien.

Besonders zwischen 1985 und 1987 flog ich mehrmals in den Ferien zu meiner Großmutter und verliebte mich endgültig in die Stadt.

Die Herbstferien 1987 sollten mein letzter Aufenthalt in Marbella in den 80er Jahren sein.
In den 90er Jahren setzte sich das fort.
(Bild 1: Restaurant Copacabana – damals noch aus Holz; Bild 2: Außenansicht des Hauses; Bild 3 und 4: Am Strand von Costabella – alle Bilder von 1982)

Zwischen Beruf und Marbella – die 90er Jahre

Anfang der 90er-Jahre, genauer gesagt im August 1992, war es endlich wieder so weit: Ich reiste nach Marbella.
Durch meine Ausbildung und meinen Beruf war es nicht mehr so ​​einfach, mehrmals im Jahr zu verreisen.
Aber auch in den 90er-Jahren besuchte ich meine Großmutter noch mehrmals.
Das letzte Mal war im Oktober 1999.
Und nicht nur war ich ein paar Jahre älter geworden, auch das Haus hatte sich verändert.
Es bestand nun nicht mehr aus einem einzigen Gebäudekomplex, sondern aus zwei separaten Wohnungen.
(Bild 1 bis 3: Außenansicht des Hauses 1999)

Das neue Jahrtausend – Abschied für immer?

Das neue Jahrtausend hatte begonnen, und im Dezember 2000 konnte ich endlich meinen Urlaub über Weihnachten und den Jahreswechsel in Marbella verbringen.
Rückblickend war es einer meiner schönsten Aufenthalte in Costabella.
Anfangs war es etwas surreal, im Dezember einen Weihnachtsbaum aufzustellen und gleichzeitig in Shorts und T-Shirt am Strand zu sitzen.

Das Jahr 2002 hatte großen Einfluss auf meine zukünftigen Aufenthalte in Spanien.
Nach über 30 Jahren beschloss meine Großmutter, Spanien zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren.
Und so hieß es im Juni 2002 Abschied nehmen.
Marbella ein letztes Mal genießen und sich für unbestimmte Zeit verabschieden.

Die letzten gemeinsamen Tage mit Grillabenden am Kamin und langen Strandspaziergängen waren unvergesslich.
(Bild 1: Meine Großmutter; Bild 2: Meine Großmutter und ich; Bild 3: Abkühlung im Garten; Bild 4: Meine Großmutter mit mir und Hund Tina; Bild 5 und 6: Grillen im Garten – alle Bilder von 2002)

2019 – Wiedersehen nach 17 Jahren

Nach der Rückkehr meiner Großmutter nach Deutschland herrschte lange Zeit Stille um mich und Marbella.
Ich war zu sehr mit der Arbeit beschäftigt und vermisste den Rückzugsort, den mir das Haus am Strand immer geboten hatte.
Erst 2019, nach 17 Jahren, zog es mich zurück in meine Lieblingsstadt.
Zum ersten Mal nicht nach Costabella und auch nicht in das Haus, das nun nicht mehr in Familienbesitz war.

Ich buchte über Airbnb ein günstiges Zimmer mit Gemeinschaftsbad, und im Mai 2019 war es endlich soweit. Nach langer Zeit kehrte ich nach Marbella zurück.
Schon die Landung in Málaga war sehr emotional für mich, und ich konnte mir ein paar Tränen nicht verkneifen.
Über die Jahre ist Marbella für mich mehr als nur ein Urlaubsziel geworden, es ist zu meiner zweiten Heimat geworden.
Ich fühle mich in dieser Stadt einfach zu Hause.
Durch einen glücklichen Zufall konnte ich sogar das Haus meiner Großmutter nach all den Jahren besichtigen, das damals zum Verkauf stand.
Leider hatte der neue Besitzer vieles verändert. Sicher, die Inneneinrichtung war modern, aber der Garten, den meine Großmutter so liebevoll angelegt hatte, war für diesen Zweck umgestaltet worden.
Anstelle der Rosenbeete im Vorgarten gab es nun einen Pool, und viele Pflanzen mussten weichen.
Aus meiner Sicht hatte das Haus seinen Charme verloren. Dennoch war es ein unbeschreibliches Erlebnis, die Räume wieder betreten zu dürfen.
(Bild 1 und 2: Drohnenaufnahme des Hauses im Jahr 2023)

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